Les trois âges de la « culture de la chambre »
Type de matériel :
TexteLangue : français Détails de publication : 2010.
Sujet(s) : Ressources en ligne : Abrégé : RésuméLa « culture de la chambre » désigne la valeur prise par la chambre dans la vie des jeunes générations au cours des cinquante dernières années. L’enquête auprès d’enfants de 7 à 13 ans et de leurs parents montre les différences selon les âges quant à sa signification, qui passe progressivement de l’espace de jeu à celui de l’autonomisation puis de l’expression, tout en restant sous contrôle parental. Elle témoigne d’une autonomisation plus précoce des enfants qui est fortement articulée, sinon permise, par les biens culturels contemporains et les nouvelles technologies.Abrégé : “Bedroom culture” is an expression that encapsulates the new importance of the bedroom in the young generations’ lives which has taken place during the past fifty years. A survey conducted near children aged 7 to 13 and their parents reveals the differences of meaning of this room, which is at first a space to play, then a place to develop one’s autonomy and then expressivity, while being under parental control. This survey reveals the new precocity of children which is linked to the development of the new multimedia technologies, if not permitted by them.Abrégé : ZusammenfassungDer Blick auf die „Kultur des Kinderzimmers“ ermöglicht eine sehr gute Analyse der engen Beziehung zwischen jugendlicher Vorpubertät, Individualisierung des häuslichen Raumes, der Bedeutung neuer elektronischer Medien und aktueller Kultur sowie der Eltern-Kind-Beziehung. Zunächst wird anhand der „Kinderzimmerkultur“ der materielle und symbolische Platz untersucht, den das eigene Zimmer innerhalb der letzten fünf Jahre im Leben der befragten Jugendlichen eingenommen hat. Dann wird gezeigt, dass die Untersuchung der „Kinderzimmerkultur“ eine – von Seiten des Kindes geforderte – zunehmende Individualisierung des Raumes erkennen lässt ; eine Individualisierung, die nicht zuletzt durch die Nutzung neuer technischer Errungenschaften ermöglicht wird. Die unter 7- bis 13-jährigen Kindern durchgeführte Umfrage zeigt deutlich die altersbedingten Unterschiede der Bedeutung des eigenen Zimmers, das zwar weiterhin unter elterlicher Kontrolle steht, jedoch zunehmend von Spielzimmer zum individuellen Raum wird.
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RésuméLa « culture de la chambre » désigne la valeur prise par la chambre dans la vie des jeunes générations au cours des cinquante dernières années. L’enquête auprès d’enfants de 7 à 13 ans et de leurs parents montre les différences selon les âges quant à sa signification, qui passe progressivement de l’espace de jeu à celui de l’autonomisation puis de l’expression, tout en restant sous contrôle parental. Elle témoigne d’une autonomisation plus précoce des enfants qui est fortement articulée, sinon permise, par les biens culturels contemporains et les nouvelles technologies.
“Bedroom culture” is an expression that encapsulates the new importance of the bedroom in the young generations’ lives which has taken place during the past fifty years. A survey conducted near children aged 7 to 13 and their parents reveals the differences of meaning of this room, which is at first a space to play, then a place to develop one’s autonomy and then expressivity, while being under parental control. This survey reveals the new precocity of children which is linked to the development of the new multimedia technologies, if not permitted by them.
ZusammenfassungDer Blick auf die „Kultur des Kinderzimmers“ ermöglicht eine sehr gute Analyse der engen Beziehung zwischen jugendlicher Vorpubertät, Individualisierung des häuslichen Raumes, der Bedeutung neuer elektronischer Medien und aktueller Kultur sowie der Eltern-Kind-Beziehung. Zunächst wird anhand der „Kinderzimmerkultur“ der materielle und symbolische Platz untersucht, den das eigene Zimmer innerhalb der letzten fünf Jahre im Leben der befragten Jugendlichen eingenommen hat. Dann wird gezeigt, dass die Untersuchung der „Kinderzimmerkultur“ eine – von Seiten des Kindes geforderte – zunehmende Individualisierung des Raumes erkennen lässt ; eine Individualisierung, die nicht zuletzt durch die Nutzung neuer technischer Errungenschaften ermöglicht wird. Die unter 7- bis 13-jährigen Kindern durchgeführte Umfrage zeigt deutlich die altersbedingten Unterschiede der Bedeutung des eigenen Zimmers, das zwar weiterhin unter elterlicher Kontrolle steht, jedoch zunehmend von Spielzimmer zum individuellen Raum wird.




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